Wireless MicroCurrent Stimulation — der Wundstrom, von außen nachgeahmt
Die Haut funktioniert wie eine bioelektrische Batterie: Im Wundrandbereich fließt ein natürlicher „Wundstrom", der die Heilung antreibt. Bei großen chronischen Wunden erreicht dieser Strom das Wundzentrum nicht mehr — WMCS schließt genau diese Lücke.
So funktioniert WMCS
Der „Current of Injury"
Der gesunde Körper verfügt über ein natürliches bioelektrisches System. Auch die Haut hat ein elektrisches Feld und wirkt wie eine Batterie. Entsteht eine Wunde, fließt ein Mikrostrom — der sogenannte „Current of Injury". Dieser Strom ist die Basis der Wundheilung: Er zieht Reparaturzellen an, verändert die Durchlässigkeit der Zellmembranen, verbessert die Zellsekretion und richtet die Zellstrukturen aus (Elektrotaxis).
Bei chronischen Wunden ist dieser Prozess verlangsamt oder kommt ganz zum Erliegen — dann muss der körpereigene Wundstrom von außen biophysikalisch reaktiviert werden.
Der Plate-Out-Effekt
Genau diesen Mikrostrom stellt WMCS kontaktlos, schmerzfrei und nachhaltig zur Verfügung. Der Generator des wetling w200 erzeugt Millionen negativ geladener Elektronen und überträgt sie mithilfe von Sauerstoff auf die erkrankte Haut. Beim Plate-Out-Effekt gibt der Sauerstoff seine Ladung an die Wundoberfläche ab und entweicht zurück in die Luft — die Elektronen verbleiben auf der Wunde.
Die so negativ geladene Wundoberfläche zieht die positiv geladenen Reparaturzellen aus tieferen Hautschichten an die Oberfläche und aktiviert den Heilungsprozess. Der übertragene Gleichstrom liegt bei 1,5–2 µA.
Ohne Hautkontakt — keine Nebenwirkungen klassischer Kontaktelektroden, größere Behandlungsflächen (bis ca. 400 cm²).
Behandlungsablauf
Position
Patient liegt entspannt, die Wunde ist frei zugänglich.
Abstand
Generator wird mit 10–15 cm Abstand kontaktlos über der Wunde positioniert.
Gegenelektrode
Eine Gegenelektrode wird am Arm des Patienten angebracht.
Dauer
Ca. 30 Minuten, 2–3× wöchentlich — schmerzfrei, keine Irritation.
Behandlungsfläche ca. 300–400 cm² pro Sitzung.

Vorteile für Anwender und Patient
Beschleunigte Wundheilung
Schmerzfreie Behandlung
Schnelle Schmerzlinderung
Basiert auf dem körpereigenen, natürlichen Heilungsprozess
Einfache Bedienbarkeit
Behandlung großflächiger Wunden (bis 400 cm²)
Reduziertes Risiko von Infektionen und Komplikationen
Sichtbare Steigerung der Lebensqualität
Kontraindikationen
- cancelSchwangerschaft/Stillzeit
- cancelHerzschrittmacher oder implantierte Elektrogeräte
- cancelMalignität nahe der Wunde
- cancelEpilepsie/neuroexzitatorische Erkrankungen
Mögliche Nebenwirkungen
Vorübergehend, verschwinden innerhalb weniger Stunden.
- check_circleLeichtes Jucken
- check_circleKribbeln
- check_circleRötung
Häufige Fragen
Was ist WMCS (Wireless MicroCurrent Stimulation)?expand_more
WMCS ist ein Verfahren, das kontaktlos eine negative Ladung auf das Wundzentrum aufbringt — durch ionisierte Luftgase und einen Gleichstrom von 1,5–2 µA. Damit wird der körpereigene Heilungsmechanismus dort neu angestoßen, wo er bei einer offenen Wunde zum Erliegen gekommen ist.
Ist die Behandlung mit WMCS schmerzhaft?expand_more
Nein. Die Anwendung ist vollständig kontaktlos, schmerzfrei und erfordert keine Sterilität oder direkten Wundkontakt.
Wie oft und wie lange dauert eine WMCS-Behandlung?expand_more
Eine Sitzung dauert ca. 30 Minuten bei 2–3 Anwendungen pro Woche. Die Behandlungsfläche beträgt ca. 300–400 cm² pro Sitzung.
Welche Nebenwirkungen kann WMCS haben?expand_more
In klinischen Studien und der Post-Market Surveillance seit der CE-Kennzeichnung 2011 wurden keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse beobachtet. Möglich sind leichtes Jucken, Kribbeln oder Rötung — vorübergehend, verschwindet innerhalb weniger Stunden.
